{"id":212,"date":"2015-05-14T17:47:00","date_gmt":"2015-05-14T17:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/2025.schuetzen-mehlbruch.de\/50-jahre-st-gerhard"},"modified":"2015-05-14T17:47:00","modified_gmt":"2015-05-14T17:47:00","slug":"50-jahre-st-gerhard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schuetzen-mehlbruch.de\/?p=212","title":{"rendered":"50 Jahre St. Gerhard"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: left;\">\nDie St. Gerhard Kirche in Gieslenberg feiert dieses Jahr ihr <u><b>50 j\u00e4hriges Kirchenjubil\u00e4um<\/b><\/u>. Aus diesem Anlass findet am Pfingstmontag, dem<b> 25. Mai 2015<\/b> um <b>9.45 Uhr<\/b> eine Festmesse statt, zu der die gesamte Sch\u00fctzenfamilie (mit Fahne und in Tracht) herzlichst eingeladen ist.<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\">\n<a href=\"https:\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEhzpqmOiWtKtjGpiE_WG7JfzzgaVx1M4OVYi7AULdKgDP-WEOM0lU_Hne0DSPH688Lh3jffhbSGdcB4F36irX6VflCIFyzydD0atQzaweSS8TmZWzf6-3xaeB4toAftIOPKDK7Q7Z1aF8s\/s1600\/Kirche002.png\" style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" height=\"300\" src=\"https:\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEhzpqmOiWtKtjGpiE_WG7JfzzgaVx1M4OVYi7AULdKgDP-WEOM0lU_Hne0DSPH688Lh3jffhbSGdcB4F36irX6VflCIFyzydD0atQzaweSS8TmZWzf6-3xaeB4toAftIOPKDK7Q7Z1aF8s\/s320\/Kirche002.png\" width=\"320\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\nZur Entstehungsgeschichte der St. Gerhard Kirche schrieb die Fam. Achtermeier im September 2010 folgendes:<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<i>&#8222;Lange, bevor sich der Schulbezirk Gieslenberg-Mehlbruch, wozu auch die Voigtslach geh\u00f6rte, zu einem ansehnlichen Stadtteil entwickelte, waren aus der zumeist katholischen Bev\u00f6lkerung heraus W\u00fcnsche laut geworden, hier ein Gotteshaus zu errichten. Hauptgrund aus damaliger Sicht waren die bis zu zweieinhalb Kilometer weiten und teilweise in schlechtem Zustand befindlichen Verbindungswege nach Reusrath. <br \/>In den 50er Jahren f\u00fchrte die St. Hubertus-Sch\u00fctzenbruderschaft, als dem damals einzigen \u00f6rtlichen Verein in kirchlicher Bindung, die ersten Verhandlungen mit dem damaligen Pfarrer Dechant Peter Miebach, Pfarrer an St. Barbara, unter dessen Leitung in 1956 ein Kirchbauverein (KBV) konstituiert wurde. <br \/>Der Schulbezirk Gieslenberg hatte 180 KBV-Mitglieder, die, noch vor Verhandlungsbeginn mit dem K\u00f6lner Generalvikariat, 35 TDM und in der Folgezeit mehr als 90 TDM spendeten. <br \/>Weiterer Grund f\u00fcr die Kirchenplanung wurde die einsetzende Bebauung im Raume Gieslenberg, sowie die Vorplanung der Stadt f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Ansiedlung im Raum Mehlbruch. <br \/>In den Jahren 1959\/60 setzten konkrete Verhandlungen mit der Erzbisch\u00f6flichen Baubeh\u00f6rde ein, die im Hinblick auf die bestehende Volksschule erfolgreich verliefen. <br \/>Im M\u00e4rz 1960 erhielten der damalige Pfarrer Heinrich Vogt von St. Barbara und Pfarrer Rainer Paar von St. Josef, Immigrath, die Errichtungsurkunden f\u00fcr die selbst\u00e4ndigen Rektoratsgemeinden in Gieslenberg und in Langenfeld-West (Christus-K\u00f6nig). <br \/> Inzwischen hatte Landrat Wilh. Gladbach eine Notlizenz f\u00fcr einen sonnt\u00e4glichen Busverkehr von Gieslenberg \u00fcber Mehlbruch zur St. Barbara-Kirche (f\u00fcr die Messen um 8.30 und 10 Uhr) erteilt, die sp\u00e4ter in eine Planstrecke einm\u00fcndete. <br \/>Ein angebotenes Grundst\u00fcck der Eheleute Josef und Katharina Schneider an der Rheindorfer Stra\u00dfe fand die Zustimmung der Verhandlungsgremien. <br \/>Die St. Barbara-Pfarre hatte &#8222;der Tochtergemeinde&#8220; eine dem heiligen Sebastian geweihte Glocke aus einem fr\u00fcheren Gel\u00e4ute zur Verf\u00fcgung gestellt. Sie wurde zun\u00e4chst auf dem Bauernhof von Josef Janssen, Neurath untergestellt und im Mai 1962 auf einem vorbereiteten Ger\u00fcst auf dem Kirchengel\u00e4nde installiert, Das Ger\u00fcst befand sich auf dem heutigen Kindergarten-Spielplatz! <br \/>Die Glocke l\u00e4utete bis zum Baubeginn jeden Samstag und Sonntag den Angelus und l\u00e4utete auch die Feier des 1. Spatenstichs am 3. Juni 1962 ein. In deren Verlauf nahm Dechant Iland aus Leichlingen die Einsegnung des Grundst\u00fccks vor. <br \/>Die Arbeiten an den Fundamenten und der Kellerbau erfolgten im Jahre 1962, und im Fr\u00fchjahr 1963 wurden die Umfassungsmauern der Seitenschiffe und die erste Stufe der Kirchenschiffsw\u00e4nde &#8222;hochgezogen&#8220;. <br \/>Betreffend der Namensgebung f\u00fcr die neue Gemeindekirche wurden verschiedene Vorschl\u00e4ge gemacht. Gem\u00e4\u00df einer Entscheidung von Joseph Kardinal Frings wurde St. Gerhard Pfarrpatron. <br \/>Die Grundsteinlegung war am 26. Mai 1963. Das Grundst\u00fcck weihte wiederum Dechant Iland ein. Am 8. November 1964 wurden auf dem Kirchvorplatz f\u00fcnf Glocken in den Tonlagen g, a, c, d und e f\u00fcr die Glockenweihe aus der Glockengie\u00dferei Mabillon (Saarburg) installiert.&nbsp;<\/i><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<i><br \/>Ihre Weiheinschriften lauten auf:<\/i><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<i><br \/><b>St. Joseph (Totenglocke),<\/b><\/i><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<b><i>St. Maria (Angelus-Glocke),<\/i><\/b><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<b><i>St. Gerhard (Pfarrpatron), <br \/>St. Hubertus (2. Patron der St. Barbara-Kirche und Patron der Bruderschaft)<\/i><\/b><i> und&nbsp;<\/i><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<i><b>St. Theresia (Taufglocke).&nbsp;<\/b><\/i><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<i><b>&nbsp;<\/b><br \/>Die von St. Barbara unserer Gemeinde gestiftete, dem Hl. Sebastian geweihte Glocke, wurde eingeschmolzen. <br \/>Drei Bundeswehrsoldaten waren als Hilfskr\u00e4fte eingesetzt, als die Glocken in den inzwischen fertiggestellten 36 m hohen Kirchturm, genannt &#8222;Finger Gottes&#8220; hochgezogen und installiert wurden. <br \/>Die erste heilige Messe fand am 24. Dezember 1964 (Christmette) statt.&nbsp;<\/i><\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<i>Die feierliche Konsekration der St. Gerhard-Kirche nahm zu Pfingsten 1965 in Verbindung mit einer Pontifikalmesse Weihbischof Frotz vor. <br \/>Im Januar 1966 wurde die Anfertigung des Turmkreuzes und der Turmt\u00fcr in Auftrag gegeben. Gleichzeitig wurde ein Bildhauer beauftragt, einen Entwurf f\u00fcr die Gestaltung des Altars, Tabernakels, Altarkreuzes \/H\u00e4ngekreuz, Altarleuchters und Taufsteines zu erstellen. <br \/>Schon kurz nach der baulichen Fertigstellung der Kirche im Jahr 1964 wurde mit der Buntverglasung der Westseite begonnen &#8211; entsprechend altchristlicher Vorstellung befindet sich der Altar an der Westseite &#8211; 1977 folgten die Fenster der Ostseite. Den Abschluss bildete das Nordfenster in 1990. <br \/>Die St. Gerhard-Kirche ist eine gro\u00dfe Hallenkirche eigenwilliger Pr\u00e4gung. <br \/> Angefangen vom Kreuz und der Dornenkrone, die den abseits stehenden Glockenturm schm\u00fccken, bis zu den riesigen wei\u00df gl\u00e4nzenden Betonkreuzen an den Giebelw\u00e4nden innen und au\u00dfen sowie dem H\u00e4ngekreuz aus Bronze \u00fcber dem Altar und den Chorfenstern nach Entw\u00fcrfen von Professor Clemens Fischer, K\u00f6ln. <br \/>Die Chorfenster sind in ihrer farbigen Komposition ein &#8222;Ganzes&#8220;, durch das sich ein heller wei\u00dfer Lichtkreis um das gro\u00dfe Kreuz der Chorwand windet &#8211; Symbol f\u00fcr das alles umfassende Wirken des Dreieinigen Gottes.<\/i><\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\">\n<a href=\"https:\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEhhTdwQTlp5n8FjuqvZ1n6Glm_j0_IA76evFEYzoKXkXQUz2qQlRHPNKeJhD1pDvS0Nn_-c5ErtvugxcekUR1E4Wc21Y3CDLtkVBjLXcKhpdO8Dhse93uUXf8IYt8rmBX9t_uEiwHuenik\/s1600\/Kirche003.png\" style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" height=\"212\" src=\"https:\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEhhTdwQTlp5n8FjuqvZ1n6Glm_j0_IA76evFEYzoKXkXQUz2qQlRHPNKeJhD1pDvS0Nn_-c5ErtvugxcekUR1E4Wc21Y3CDLtkVBjLXcKhpdO8Dhse93uUXf8IYt8rmBX9t_uEiwHuenik\/s320\/Kirche003.png\" width=\"320\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: left;\">\n<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<i>Der Kirchenhauptraum erhebt sich als Lichtkrone \u00fcber die Nebenr\u00e4ume, Beicht- und Taufkapelle, Sakristei und Vorh\u00f6fe. Diese Lichtkrone besteht aus schmalen hohen Fenstern, die gleichm\u00e4\u00dfig den Raum ringsum begleiten und so, entsprechend dem Sonnenstand im Tagesablauf, dem Raum ein jeweils ver\u00e4ndertes Aussehen geben.<\/i><\/div>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\">\n<i><a href=\"https:\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEiQEcSsLGRHi-mqzir9VjFrpSgGSW8LAqI0N7588RYvu8Z2SbfuzrHuB2rvN3kGLjvH63bnLsiyfT73u3-8YSilCMGtfOdna6_cAsK75dE4U_uQXFk9iOsGGs-1jMZEhPwoRO2RX5CjNJA\/s1600\/Kirche001.png\" style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" height=\"212\" src=\"https:\/\/blogger.googleusercontent.com\/img\/b\/R29vZ2xl\/AVvXsEiQEcSsLGRHi-mqzir9VjFrpSgGSW8LAqI0N7588RYvu8Z2SbfuzrHuB2rvN3kGLjvH63bnLsiyfT73u3-8YSilCMGtfOdna6_cAsK75dE4U_uQXFk9iOsGGs-1jMZEhPwoRO2RX5CjNJA\/s320\/Kirche001.png\" width=\"320\" \/><\/a><\/i><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">\n<i><i>Die W\u00e4nde sind in Sichtmauerwerk aus Backstein gehalten, worin Betonpfeiler mit kunstvoll angelegten Kapitellen mit runden und scharfkantigen Mustern eingelassen sind. <br \/>Durch den Eingangsgiebel mit den in dunklen, k\u00fchlen Farbt\u00f6nen gehaltenen Fenstern f\u00fchrt uns der Weg zum Kreuz des Altarraumes mit dem Lamm Gottes in der Mitte, umgeben von freudig strahlenden farbigen Fenstern. So wie die Kreuzbalken der Giebelw\u00e4nde bildlich unseren Weg, Anfang und Ende aufzeigen, so tragen und st\u00fctzen sie das Kirchenhauptgeb\u00e4ude. Eingangs- und Chorwand werden mit gro\u00dfen Betonbalken ringartig verbunden. <br \/>Sie halten die Mauern der Lichtkrone zusammen und umgeben die Gemeinde: <br \/>Symbolisch wie ein Ring umschlie\u00dft uns Christi Liebe.&#8220;<\/i><\/i><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die St. Gerhard Kirche in Gieslenberg feiert dieses Jahr ihr 50 j\u00e4hriges Kirchenjubil\u00e4um. Aus diesem Anlass findet am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2015 um 9.45 Uhr eine Festmesse statt, zu der die gesamte Sch\u00fctzenfamilie (mit Fahne und in Tracht) herzlichst eingeladen ist. Zur Entstehungsgeschichte der St. Gerhard Kirche schrieb die Fam. Achtermeier im September 2010 folgendes: &#8222;Lange, bevor sich der Schulbezirk Gieslenberg-Mehlbruch, wozu auch die Voigtslach geh\u00f6rte, zu einem ansehnlichen Stadtteil entwickelte, waren aus der zumeist katholischen Bev\u00f6lkerung heraus W\u00fcnsche laut geworden, hier ein Gotteshaus zu errichten. Hauptgrund aus damaliger Sicht waren die bis zu zweieinhalb Kilometer weiten und teilweise in schlechtem Zustand befindlichen Verbindungswege nach Reusrath. In den 50er Jahren f\u00fchrte die St. Hubertus-Sch\u00fctzenbruderschaft, als dem damals einzigen \u00f6rtlichen Verein in kirchlicher Bindung, die ersten Verhandlungen mit dem damaligen Pfarrer Dechant Peter Miebach, Pfarrer an St. Barbara, unter dessen Leitung in 1956 ein Kirchbauverein (KBV) konstituiert wurde. Der Schulbezirk Gieslenberg hatte 180 KBV-Mitglieder, die, noch vor Verhandlungsbeginn mit dem K\u00f6lner Generalvikariat, 35 TDM und in der Folgezeit mehr als 90 TDM spendeten. Weiterer Grund f\u00fcr die Kirchenplanung wurde die einsetzende Bebauung im Raume Gieslenberg, sowie die Vorplanung der Stadt f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Ansiedlung im Raum Mehlbruch. In den Jahren 1959\/60 setzten konkrete Verhandlungen mit der Erzbisch\u00f6flichen Baubeh\u00f6rde ein, die im Hinblick auf die bestehende Volksschule erfolgreich verliefen. Im M\u00e4rz 1960 erhielten der damalige Pfarrer Heinrich Vogt von St. Barbara und Pfarrer Rainer Paar von St. Josef, Immigrath, die Errichtungsurkunden f\u00fcr die selbst\u00e4ndigen Rektoratsgemeinden in Gieslenberg und in Langenfeld-West (Christus-K\u00f6nig). Inzwischen hatte Landrat Wilh. Gladbach eine Notlizenz f\u00fcr einen sonnt\u00e4glichen Busverkehr von Gieslenberg \u00fcber Mehlbruch zur St. Barbara-Kirche (f\u00fcr die Messen um 8.30 und 10 Uhr) erteilt, die sp\u00e4ter in eine Planstrecke einm\u00fcndete. Ein angebotenes Grundst\u00fcck der Eheleute Josef und Katharina Schneider an der Rheindorfer Stra\u00dfe fand die Zustimmung der Verhandlungsgremien. Die St. Barbara-Pfarre hatte &#8222;der Tochtergemeinde&#8220; eine dem heiligen Sebastian geweihte Glocke aus einem fr\u00fcheren Gel\u00e4ute zur Verf\u00fcgung gestellt. Sie wurde zun\u00e4chst auf dem Bauernhof von Josef Janssen, Neurath untergestellt und im Mai 1962 auf einem vorbereiteten Ger\u00fcst auf dem Kirchengel\u00e4nde installiert, Das Ger\u00fcst befand sich auf dem heutigen Kindergarten-Spielplatz! Die Glocke l\u00e4utete bis zum Baubeginn jeden Samstag und Sonntag den Angelus und l\u00e4utete auch die Feier des 1. Spatenstichs am 3. Juni 1962 ein. In deren Verlauf nahm Dechant Iland aus Leichlingen die Einsegnung des Grundst\u00fccks vor. Die Arbeiten an den Fundamenten und der Kellerbau erfolgten im Jahre 1962, und im Fr\u00fchjahr 1963 wurden die Umfassungsmauern der Seitenschiffe und die erste Stufe der Kirchenschiffsw\u00e4nde &#8222;hochgezogen&#8220;. Betreffend der Namensgebung f\u00fcr die neue Gemeindekirche wurden verschiedene Vorschl\u00e4ge gemacht. Gem\u00e4\u00df einer Entscheidung von Joseph Kardinal Frings wurde St. Gerhard Pfarrpatron. Die Grundsteinlegung war am 26. Mai 1963. Das Grundst\u00fcck weihte wiederum Dechant Iland ein. Am 8. November 1964 wurden auf dem Kirchvorplatz f\u00fcnf Glocken in den Tonlagen g, a, c, d und e f\u00fcr die Glockenweihe aus der Glockengie\u00dferei Mabillon (Saarburg) installiert.&nbsp; Ihre Weiheinschriften lauten auf: St. Joseph (Totenglocke), St. Maria (Angelus-Glocke), St. Gerhard (Pfarrpatron), St. Hubertus (2. Patron der St. Barbara-Kirche und Patron der Bruderschaft) und&nbsp; St. Theresia (Taufglocke).&nbsp; &nbsp;Die von St. Barbara unserer Gemeinde gestiftete, dem Hl. Sebastian geweihte Glocke, wurde eingeschmolzen. Drei Bundeswehrsoldaten waren als Hilfskr\u00e4fte eingesetzt, als die Glocken in den inzwischen fertiggestellten 36 m hohen Kirchturm, genannt &#8222;Finger Gottes&#8220; hochgezogen und installiert wurden. Die erste heilige Messe fand am 24. Dezember 1964 (Christmette) statt.&nbsp; Die feierliche Konsekration der St. Gerhard-Kirche nahm zu Pfingsten 1965 in Verbindung mit einer Pontifikalmesse Weihbischof Frotz vor. Im Januar 1966 wurde die Anfertigung des Turmkreuzes und der Turmt\u00fcr in Auftrag gegeben. Gleichzeitig wurde ein Bildhauer beauftragt, einen Entwurf f\u00fcr die Gestaltung des Altars, Tabernakels, Altarkreuzes \/H\u00e4ngekreuz, Altarleuchters und Taufsteines zu erstellen. Schon kurz nach der baulichen Fertigstellung der Kirche im Jahr 1964 wurde mit der Buntverglasung der Westseite begonnen &#8211; entsprechend altchristlicher Vorstellung befindet sich der Altar an der Westseite &#8211; 1977 folgten die Fenster der Ostseite. Den Abschluss bildete das Nordfenster in 1990. Die St. Gerhard-Kirche ist eine gro\u00dfe Hallenkirche eigenwilliger Pr\u00e4gung. Angefangen vom Kreuz und der Dornenkrone, die den abseits stehenden Glockenturm schm\u00fccken, bis zu den riesigen wei\u00df gl\u00e4nzenden Betonkreuzen an den Giebelw\u00e4nden innen und au\u00dfen sowie dem H\u00e4ngekreuz aus Bronze \u00fcber dem Altar und den Chorfenstern nach Entw\u00fcrfen von Professor Clemens Fischer, K\u00f6ln. Die Chorfenster sind in ihrer farbigen Komposition ein &#8222;Ganzes&#8220;, durch das sich ein heller wei\u00dfer Lichtkreis um das gro\u00dfe Kreuz der Chorwand windet &#8211; Symbol f\u00fcr das alles umfassende Wirken des Dreieinigen Gottes. Der Kirchenhauptraum erhebt sich als Lichtkrone \u00fcber die Nebenr\u00e4ume, Beicht- und Taufkapelle, Sakristei und Vorh\u00f6fe. Diese Lichtkrone besteht aus schmalen hohen Fenstern, die gleichm\u00e4\u00dfig den Raum ringsum begleiten und so, entsprechend dem Sonnenstand im Tagesablauf, dem Raum ein jeweils ver\u00e4ndertes Aussehen geben. Die W\u00e4nde sind in Sichtmauerwerk aus Backstein gehalten, worin Betonpfeiler mit kunstvoll angelegten Kapitellen mit runden und scharfkantigen Mustern eingelassen sind. Durch den Eingangsgiebel mit den in dunklen, k\u00fchlen Farbt\u00f6nen gehaltenen Fenstern f\u00fchrt uns der Weg zum Kreuz des Altarraumes mit dem Lamm Gottes in der Mitte, umgeben von freudig strahlenden farbigen Fenstern. So wie die Kreuzbalken der Giebelw\u00e4nde bildlich unseren Weg, Anfang und Ende aufzeigen, so tragen und st\u00fctzen sie das Kirchenhauptgeb\u00e4ude. Eingangs- und Chorwand werden mit gro\u00dfen Betonbalken ringartig verbunden. 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